Wie gelingt nachhaltige Führung gerade in Krisenzeiten? Diese und anderen Fragen gingen zwei starke Frauen bei einem Treffen im Spenerhaus nach. Die eine, Tanja Eckelmann, Leiterin des Spenerhauses, dem Wirtschaftsbetrieb des Evangelischen Regionalverbandes in Frankfurt und Offenbach – die andere – Brigitte Marx-Lang, Gründerin und Inhaberin der Gesellschaft für Perspektivenentwicklung als häufiger Gast im Spenerhaus. Lesen Sie einen kleinen Auszug.

Tanja Eckelmann (links), Leiterin des Spenerhauses und Brigitte Marx-Lang, Gründerin und Inhaberin der Gesellschaft für Perspektivenentwicklung im Gespräch über „Führen mit Werten“ (Foto: Refektorium/Dominikanerkloster)

Tanja Eckelmann: Frau Marx-Lang, ich freue mich sehr, Sie wieder bei uns begrüßen zu dürfen. Die letzten von Ihnen geplanten Veranstaltungen „Leadership-Developement“ im Winter 2020/21 sind der Pandemie zum Opfer gefallen. Wie sind Sie als Coach und Beraterin mit den geänderten Rahmenbedingungen zu Recht gekommen? Das klassische Coaching lebt ja traditionell von Face-to-Face-Begegnungen, von Mimik, Gestik und Körpersprache.

Brigitte Marx-Lang: Danke, die Freude ist ganz meinerseits. Insgesamt kommen wir als Beratungsunternehmen erstaunlich gut durch die Pandemie. Wir haben uns schnell auf das neue Geschehen einstellen können, haben unser Digitales Coaching weiter professionalisiert – auch wissenschaftlich durch die Evangelische Hochschule Darmstadt evaluieren lassen. Die Ergebnisse stimmen uns sehr positiv. Insgesamt ist der Unterstützungsbedarf in einer Krisensituation – wie wir sie aktuell erleben – sehr groß. Sowohl für Unternehmen mit ihren Führungskräften als auch für die die Teams und Mitarbeitenden.

Tanja Eckelmann: Auch wir haben eine Transformation erlebt. Aus analogen Veranstaltungen wurden digitale bzw. hybride Veranstaltungen. Vieles ist uns hier sehr gut gelungen und wir haben positive Erfahrungen machen können, haben an Kompetenzen hinzugewonnen, große Flexibilität gezeigt. Hier gilt mein Dank unserem ganzen Team. Das darf aber natürlich nicht darüber hinwegtäuschen, dass wir als Tagungshotel in eine bedrohliche Situation geraten sind. Phasen der vollständigen Schließung, Kurzarbeit, unsichere Perspektiven – bis heute. Unser kirchlicher Träger – der evangelische Regionalverband Frankfurt und Offenbach – hat hier bisher sehr unterstützt.

Brigitte Marx-Lang: Gott sei Dank!

„Überlasse Gott die Führung Deines Lebens und vertraue auf ihn?“

Brigitte Marx-Lang liegen die christlichen Werte in der Führung wie Glaube, Hoffnung und Liebe besonders am Herzen.

 

Tanja Eckelmann:„Überlasse Gott die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen?“(Psalm 37,5)

Brigitte Marx-Lang: Gute Frage. Gott verbunden mit einer dahinter stehenden Religion ist für mich zunächst ein wunderbarer Wertekanon für ein gesundes, stärkendes Miteinander. Religion als guter Kompass, der in die richtige Richtung weist, die Rahmenbedingungen steckt. Auch in Unternehmen. Nicht nur als Lehrbeauftragte der Evangelischen Hochschule Darmstadt liegen mir die christlichen Werte in der Führung wie Glaube, Hoffnung und Liebe besonders am Herzen. Sie sind gesunde Grundlage für ein glückliches, sinnerfülltes und auch erfolgreiches Wirtschaften, daher nicht nur von einem rein christlichen Standpunkt zu betrachten. Aber auch fast vergessen Primärwerte aus der Antike wie Weisheit, Tapferkeit und Gerechtigkeit verdienen der besonderen Betrachtung.

Führen mit Liebe, Hoffnung und Glaube

„Wenn Führungskräfte ihre Teammitglieder dazu anleiten, über sich hinauszuwachsen, um besser zu werden als sie selbst, entsteht eine wunderbare auf die Zukunft ausgerichtete Arbeitsbeziehung, die bestenfalls alle glücklich macht“, so Brigitte Marx-Lang

Tanja Eckelmann: Führung mit Liebe, Hoffnung und Glaube – wie sieht das in der Praxis aus?

Brigitte Marx-Lang: Kurz gefasst: Schützen, stützen, fördern und fordern. Zu jeder liebevollen Beziehung gehört, den anderen in seiner Entfaltung zu unterstützen, statt ihn klein zuhalten. Gemeinsam stärker werden, gemeinsam Perspektiven entwickeln. Mitarbeitende beim Wachsen und Entfalten zu helfen. Wenn Führungskräfte ihre Teammitglieder dazu anleiten, über sich hinauszuwachsen, um besser zu werden als sie selbst, entsteht eine wunderbare auf die Zukunft ausgerichtete Arbeitsbeziehung, die bestenfalls alle glücklich macht. Unsere Liebesfähigkeit basiert auf Empathie, auf Einfühlungsvermögen und Hingabe. Liebevolle Beziehungen werden nur aufrechterhalten, wenn wir eine gemeinsame Zukunft sehen. Auseinandersetzungen, Kritik und Beschwerden sind ein Indiz, dass wir an der Beziehung festhalten möchten. Wird an der Beziehung nicht mehr gearbeitet, die Kommunikation weitestgehend ruht, die Perspektive für eine gemeinsame Zukunft fehlt, tja, dann kommt es zur Trennung. Der Verlust von wertvollen Mitarbeitenden wird oft zu spät erkannt. Aristoteles wusste bereits: „Den Verstand zu schulen, ohne das Herz zu schulen, ist keine Schulung.“

 

Tanja Eckelmann: Und der Glaube und die Hoffnung?

Aus dem Glauben entstehen Glaubenssätze, die Einstellungen, Leitideen und Visionen spiegeln.

Brigitte Marx-Lang: Der Glaube ist zunächst ein Grundvertrauen in Werte, ein wesentlicher Baustein guter Führung. Führungskräfte benötigen unbedingt den Glauben an ihre Mitarbeitenden, den Glauben an das Gute im Menschen und natürlich den Glauben an sich selbst. Eine Führungskraft, die nicht an die Stärken und Fähigkeiten der Mitarbeitenden glaubt, wird ihnen nichts zutrauen und sie nicht fördern. Eine Führungskraft, die hingegen nicht an sich selbst glaubt, kann ihre Führungsaufgaben nicht authentisch wahrnehmen. Aus dem Glauben entstehen Glaubenssätze, die Einstellungen, Leitideen und Visionen spiegeln. Sie motivieren, unterstützen und geben Orientierung – sofern diese positiv und in die Zukunft gerichtet sind.
Hoffnung per Definition verstehen wir als umfassende emotionale und unter Umständen handlungsleitende Ausrichtung des Menschen auf die Zukunft. Hoffend verhalten wir uns optimistisch zur Zeitlichkeit unserer Existenz. Hoffnung als Vertrauen darauf, die Herausforderungen unserer Zeit auch bewältigen zu können. Aber Vorsicht, die Hoffnung ist kein Ort zum Ausruhen, kein Ruhekissen für das Management. Die eigentliche Hoffnung befeuert die überdurchschnittliche Führungskraft und macht sie damit handlungsfähig. Hoffnung und Perspektiven sind also ganz zentrale Herausforderungen unserer Zeit.

Zusammenhänge in Natur, Leben und Gesellschaft

Weisheit als Führungswert sollte als zentrale Voraussetzung für Nachhaltigkeit verstanden werden: ökologisch, ökonomisch und sozial

Weisheit bezeichnet heute laut Definition vorrangig ein tiefgehendes Verständnis von Zusammenhängen in Natur, Leben und Gesellschaft sowie die Fähigkeit bei Problemen und Herausforderungen die jeweils schlüssigste und sinnvollste Handlungsweise zu identifizieren. Arthur Schopenhauer hat es einst so formuliert: „Ein wichtiger Punkt der Weisheit besteht in dem richtigen Verhältnis, in welchem wir unsere Aufmerksamkeit teils der Gegenwart, teils der Zukunft widmen, damit nicht die eine uns die andere verderbe.“ Weisheit ist also gerade jetzt in diesen besonderen Pandemie-Zeiten ein hochaktueller Wert bei der Führung von Unternehmen. An dieser und anderen Weitsichten mangelt es leider noch zu oft. Ziele werden meist für einen kurz- oder mittelfristigen Zeitraum vereinbart. An einer  langfristigen, klugen Vision für Unternehmen fehlt es oft. Weisheit als Führungswert sollten wir daher heute als ganz zentrale Voraussetzung für Nachhaltigkeit verstehen: ökologisch, ökonomisch und sozial.

Bleiben wir tapfer, denn Mut tut bekanntlich gut

Zwei starke Frauen: Trotz der Krisensituation rund um das Corona-Virus blicken beide optimistisch in eine gut Zukunft. Foto: Dominikanerkloster

Übersetzt in unsere heutige Welt, beschreibt Tapferkeit die Fähigkeit von Führungskräften in einer schwierigen, mit Nachteilen verbundenen Situation trotz Rückschlägen durchzuhalten. Sie setzt Leidensfähigkeit voraus und ist meist mit der Überzeugung verbunden, für übergeordnete Werte zu kämpfen. Tapferkeit erfordert also Stärke. Und Mut. Mut zu manchmal unbequemen Entscheidungen, zu unbequemen Wahrheiten. Und ausgeprägte Willenskraft um gegen Widerstände zu kämpfen, für einen besseren Weg zu streiten. Die Bereitschaft, innovativ und nachhaltig in Zukunft und Visionen zu investieren. Tapfere Führungskräfte setzen dabei auf ein stabiles Vertrauensverhältnis und den gemeinsamen Wertekanon. Bleiben wir also tapfer, denn Mut tut bekanntlich gut.

 

Das Gespräch führten Brigitte Marx-Lang und Tanja Eckelmann im November 2021 im Rahmen der Tagungsplanung der Gesellschaft für Perspektivenentwicklung im Spenerhaus.

Liebe Gäste,

herzlichen Willkommen im Spenerhaus. Im Herbst ist die Zeit für die abendlichen Spaziergänge in der Dunkelheit. Erleben Sie Frankfurt bei Nacht, wenn die Licher glühen…; genießen Sie die Schönheiten der Stadt am Main. Wir bedanken uns bei Visit Frankfurt mit dem Frankfurt Tourismus (www.frankfurt-tourismus.de) für diesen schönen Beitrag sowie für die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Frankfurt bei Nacht – Skyline-Blick von Brücke zu Brücke

Die Tage sind grau und am späten Nachmittag wird es bereits dunkel: Nichts bietet sich doch da mehr an, als ein Spaziergang mit Skyline-Blick, der den grauen Tag am Ende doch noch recht bunt macht!
Und so haben wir beschlossen, heute den Skyline-Blick in der Dunkelheit von verschiedenen innerstädtischen Mainbrücken zu genießen und unsere Leserinnen und Leser dabei mitzunehmen.

Weseler Werft bei Nacht

Weseler Werft bei Nacht

Weseler Werft bei Nacht – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Einstieg dieses Spaziergangs kann überall am Mainufer sein und auch jederzeit – je nach Ausdauer – wieder enden. Wir beginnen ganz im Osten mit der Osthafenbrücke, die eigentlich ja sogar gemeinsam mit der Honsellbrücke aus zwei Brücken besteht und einen sehr kompakten (und wunderschönen) Blick auf die Hochhäuser inklusive EZB bietet.

Sie verbindet das Frankfurter Ostend nördlich des Mains am Osthafen mit der Gerbermühlstraße in Sachsenhausen und wurde 2013 fertiggestellt. Seitdem ist sie sowohl selbst beliebtes Fotomotiv als auch beliebter Foto-Spot mit Skyline-Blick.

Blick von der Osthafenbrücke auf die EZB und Deutschherrnbrücke bei Nacht

Blick von Osthafenbrücke Nacht Main Winter EZB
Blick von der Osthafenbrücke auf die EZB und Deutschherrnbrücke bei Nacht – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Weiter geht es auf der Sachsenhäuser Seite in Richtung Deutschherrnbrücke.

Die Deutschherrnbrücke ist eine zweigleisige Eisenbahnbrücke mit Fußgängersteg über den Main. Sie entstand von 1911 bis 1913 bei Mainkilometer 36,900 als Verbindung zwischen dem damals neuen Ostbahnhof an der Bahnstrecke Frankfurt–Hanau und dem Südbahnhof. Heute ist sie eine beliebte Querverbindung für Spaziergänger und Jogger. Aber nicht nur das. Man genießt von ihr eine fantastische Aussicht auf die Skyline und den Main, die besonders zum Sonnenuntergang und auch bei Dunkelheit wirkt.

Blick vom Deutschherrnufer bei Nacht

Blick von Deutschherrnbrücke Nacht Main Winter
Blick von der Deutschherrnbrücke bei Nacht – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Auf dem weiteren Weg entlang des Deutschherrnufers liegt die Skyline wunderschön leuchtend immer vor uns. Eigentlich wollten wir hier ja ‚nur‘ die schönsten Brückenaussichten zeigen, aber wir können den Blick vom Ufer nicht vorenthalten.

Blick von Deutschherrnufer Nacht Main Winter
Blick vom Deutschherrnufer bei Nacht – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Der nächste Fotospot ist die Flößerbrücke – und die ist richtig beliebt in der Foto-Community. Abend für Abend kann man Fotofreunde dabei beobachten, wie sie wiederum die schönsten und dramatischsten Skyline-Bilder zum Sonnenuntergang knipsen. Die Sonne ist zwar bereits untergegangen, dennoch bietet sich ein fantastisches Panorama. Die Flößerbrücke verbindet auf 221 Metern die Obermainanlage in der Innenstadt mit dem Deutschherrnufer in Sachsenhausen. Schon aus der Ferne ist ihr Markenzeichen sichtbar: ein 21,50 Meter hoher grüner Bogen überspannt die Zügelgurtbrücke. Wegen ihrer Asymmetrie – sie überquert den Main in einem Winkel von ca. 70 Grad zum Fluss – wird die Brücke im Frankfurter Volksmund auch „das scheppe Ding“ genannt. (Quelle frankfurt.de)

Blick von der Flößer Brücke auf die Frankfurter Skylin

Blick von Flößer Brücke Sonderformat Nacht Main Winter
Blick von der Flößer Brücke auf die Frankfurter Skyline – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Blick von der Flößer Brücke Richtung EZB bei Nach

Blick von Flößer Brücke EZB Nacht Main Winter
Blick von der Flößer Brücke Richtung EZB bei Nacht – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Die Ignatz-Bubis-Brücke ist von hier nicht weit. Die ehemalige Obermainbrücke entlastet heute die Alte Brücke als wichtige Verbindung zwischen Innenstadt und Sachsenhausen. Seit Dezember 2000 ist sie nach dem 1999 verstorbenen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, benannt. Errichtet wurde die Brücke in den Jahren 1876 bis 1878 und ist mit der Friedensbrücke die einzige Brücke mit einer Straßenbahnschiene. Auch der Blick von hier kann sich sehen lassen! Da der Fußgängerweg nicht so breit ist, stoppen wir nur für ein Foto und weiter geht’s!

Blick von der Ignatz-Bubis-Brücke bei Nacht

Blick von Ignatz Bubitz Brücke Nacht Main Winter
Blick von der Ignatz-Bubis-Brücke bei Nacht – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Die Alte Brücke erreichen wir schon wenige Minuten später. Sie wurde am 10. Mai 1235 erstmals urkundlich erwähnt und ist damit die älteste Mainbrücke Frankfurts. Für die Entwicklung der Stadt stellt sie einen wichtigen Meilenstein dar. Über Jahrhunderte war die Alte Brücke die einzige Verbindung zwischen den beiden Frankfurter Ufern und einer der wichtigsten Verkehrswege über die Grenzen der Stadt hinaus. Ursprünglich war die Alte Brücke eine Holzkonstruktion. Erst seit Anfang des 15. Jahrhunderts finden sich bildliche Darstellungen, die das Bauwerk in Stein zeigen (Quelle frankfurt.de). Die Skyline wirkt von hier schon nicht mehr ganz so kompakt wie von den vorherigen östlicher gelegenen Brücken. Dennoch nicht weniger faszinierend, denn wir kommen ihr immer näher.

Blick von der Alten Brücke bei Nacht

Blick von Alte Brücke Nacht Main Winter
Blick von der Alten Brücke bei Nacht – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Der nun folgende Eiserne Steg ist einer der beliebtesten Foto-Spots in Frankfurt mit Blick auf die Frankfurter Skyline.

Die Fußgängerbrücke aus Stahl und Beton, die täglich von etwa 10.000 Menschen überquert wird, verbindet die Innenstadt um den Römerberg mit Sachsenhausen auf der anderen Mainseite. Der Steg wurde 1869 als neugotische Fachwerkskonstruktion von Peter Schmick errichtet, aber mehrfach verändert, zuletzt 1993.

Mit seinen unzähligen Liebesschlössern sicher einer der romantischsten Orte in Frankfurt und jetzt in der Dunkelheit einfach wunderschön.

Eiserner Steg bei Nacht

Blick von Eiserner Steg Sonderformat Nacht Main Winter
Eiserner Steg bei Nacht – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Blick vom Eisernen Steg Richtung Frankfurter Skyline

Blick von Eiserner Steg Skyline Nacht Main Winter
Blick vom Eisernen Steg Richtung Frankfurter Skyline – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Die Untermainbrücke verbindet die Neue Mainzer Straße in der Innenstadt mit der Schweizer Straße in Sachsenhausen. Sie wurde von 1872 bis 1874 durch Peter Schmick erbaut.

Heute ist sie eine der verkehrsreichsten Nord-Süd-Achsen und bietet beim Überqueren einen faszinierenden Blick direkt auf das Finanzzentrum der Stadt. Für uns die urbanste Brücke Frankfurts!

Untermainbrücke bei Nacht

Untermainbrücke Nacht Main Winter
Untermainbrücke bei Nacht – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Blick vom Mainufer auf Untermainbrücke und Skyline

unterhalb der Untermainbrücke Nacht Main Winter
Blick vom Mainufer auf Untermainbrücke und Skyline – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Auf dem Weg über das Museumsufer zum Holbeinsteg erhaschen wir wieder einen Blick, den wir nicht vorenthalten möchten.

Skylineblick vom Sachsenhäuser Ufer

Skyline_von_sachsenhausen Nacht Main Winter
Skylineblick vom Sachsenhäuser Ufer – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

In der Silhouette des Mainufers ist der wunderschön geschwungene Holbeinsteg ein echter Blickfang. Die Hängebrücke verbindet seit 1990 die Innenstadt mit dem Sachsenhäuser Museumsufer und steuert auf der Südseite direkt auf das Frankfurter Städelmseum zu.
Kommend von der südlichen Seite ist sie gerade jetzt im Lockdown ein noch größerer Blickfang: Das Hotel Intercontinental zeigt Herz. Lichter in den Hotelzimmern wurden so eingeschaltet, dass ein riesiges rotes Herz an der Fassade erscheint. Ein echter Gänsehautmoment – und wir freuen uns just sehr darauf, dass die Stadt hoffentlich bald wieder belebt sein wird und die Fenster an der Fassade wieder durch Gäste erleuchtet sein werden.

Frankfurter Fußgängerbrücke Holbeinsteg bei Nacht

Holbeinsteg Nacht Main Winter
Frankfurter Fußgängerbrücke Holbeinsteg bei Nacht – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Unsere letzte Brücke heute ist fast erreicht. Es ist die Friedensbrücke, die den Baseler Platz im Gutleutviertel mit der Stresemannallee in Sachsenhausen verbindet. Wir genießen von hier den Blick westlich der Skyline und freuen uns, dass wir einen so farbenreichen Abendspaziergang erleben konnten. Hach, Frankfurt: Du und deine Skyline – wir bekommen nicht genug von dir!

Aussicht von der Friedensbrücke auf die Frankfurter Skyline – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau

Blick von Friedensbrücke Nacht Main Winter
Aussicht von der Friedensbrücke auf die Frankfurter Skyline – © #visitfrankfurt, Sabine Gnau
Wir hoffen, Sie haben Ihren Spaziergang „Frankfurt bei Nacht“ genossen. Ihre Zimmer stehen bereit, die Betten sind gemacht. Einen gesegneten Schlaf wünschen wir Ihnen. Gute Nacht.
Ihr Team vom Spenerhaus

Ein Grusswort von Tanja Eckelmann

Liebe Gäste,

vertraut gewordene Gewohnheiten müssen genauso überdacht und geändert werden
wie betriebliche Prozesse, um so weit als möglich den bestmöglichen Schutz vor der
Ausbreitung des SARS COV 2-Virus zu gewährleisten.

Ob beim Einkaufen, im Freundes- und Bekanntenkreis oder aber auch bei der Arbeit,
es geht nur miteinander! Nur gemeinsam können entsprechende Maßnahmen eingehalten und umgesetzt
werden. Natürlich schmerzt es uns, dass „die Essenz unserer Dienstleistung“, nämlich der
Kontakt mit Ihnen, aufgrund der Abstandsregelungen nicht in der gewohnten Form
erfolgen kann. Unser Beruf lebt von Begeisterung und Hingabe! Gleichwohl versichern wir Ihnen, dass wir unser Credo „Gastlichkeit in einem guten Geist“ nach wie vor voll und ganz leben.
Bei allen Neuerungen, der Mensch steht unverändert im Mittelpunkt unseres
Handelns. Dies war vor der Krise so und dies wird auch in der Zukunft so sein,
obwohl „wir alle gerade auf Sicht fahren.! Das,  liebe Gäste,  versprechen wir Ihnen aus
ganzem Herzen.

Auf den folgenden Seiten haben wir die wichtigsten Punkte unseres erweiterten
Hygienekonzeptes für Sie zusammengestellt.

Erweitert deshalb, weil wir auch vor Ausbruch der Corona-Pandemie bereits nach
einem entsprechenden Hygienekonzept gehandelt haben. Im Rahmen der aktuellen
Entwicklungen wurden unsere Arbeitsprozesse jedoch situationsgerecht angepasst.
Unser Konzept greift sowohl Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts, des
Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes als auch der Berufsgenossenschaft auf
und schafft letztendlich die Grundlage zur Umsetzung der entsprechenden
behördlichen Bestimmungen.

Abschließend bitte ich Sie um ihr Verständnis und bedanke mich bereits im Voraus
für Ihre Unterstützung. Gemeinsam werden wir ihren Aufenthalt im Spenerhaus so
angenehm wie möglich gestalten!

Herzliche Grüße

Tanja Eckelmann, Leiterin Spenerhaus – 31.05.2021, Frankfurt am Main

Hygienekonzept

Einleitung

Vielleicht waren Sie schon einmal zuvor Gast im Spenerhaus? Vielleicht ist dies aber auch
ihr erster Aufenthalt bei uns.
Ganz bestimmt jedoch erinnern Sie sich noch an Hotelaufenthalte „in der Zeit vor
Corona“. Sicherlich sind auch Sie geprägt von den Entwicklungen der letzten Wochen
und fragen sich, wie sich am besten vor Infektion mit dem SARS COV 2-Virus schützen
können.

Unser Hygienekonzept greift folgende aktuelle Erkenntnisse zur Verbreitung des Virus
auf:

Eine Hauptübertragung basiert auf feinsten Speichelpartikel, welche beim Sprechen,
Niesen, Husten, aber auch Atmen in Form von Aerosolen ausgestoßen werden.
Ebenso wird ein direkter körperlicher Kontakt, z.B. in Form von Händeschütteln und
Umarmungen als hoch riskant eingeschätzt.
Der Gefahr einer Ansteckung über eine sogenannte Schmierinfektion, wie sie z.B. beim
Berühren von kontaminierten Flächen und Gegenständen gegeben ist, kann über eine
entsprechende Handhygiene (regelmäßiges Waschen und Desinfizieren) entgegen-
gewirkt werden.

Welche Schutzmaßnahmen haben wir demzufolge ergriffen? Was erwartet Sie im
Rahmen ihres Aufenthaltes und an welchen Stellen bitten wir um Ihre Mithilfe? Zur Orientierung haben wir folgende Punkte für Sie zusammengefasst:

Überblick über entsprechende Hygienemaßnahmen

Ihre Anreise

Aufgrund der Bestimmungen des Infektionsschutzgesetzes und der daraus abgeleiteten
Maßnahmen zur „Bundesnotbremse“, sowie der aktuellen Coronaschutzverordnung des
Landes Hessen, bitten wir Sie bei Ankunft folgenden Nachweis vorzulegen:

♦ Negativer Antigen- oder PCR-Test, nicht älter als 24 Stunden
♦ ODER ein Genesenennachweis bzw. positiver PCR-Test, mindestens 28 Tage sowie
maximal 6 Monate alt.
♦ ODER voller Impfschutz laut Impfpass: welcher das Datum der Zweitimpfung plus 15 Tage
berücksichtigt.

In fußläufiger Entfernung zum Spenerhaus können Sie auch einen tagesaktuellen Antigen-
oder PCR-Test durchführen. Bitte planen Sie bei der Terminbuchung jedoch auch eventuelle Wartezeiten vor Ort ein.

Unser Rezeptionsteam berät Sie gerne und freut sich auf Ihren Anruf unter 069 / 2165-1410

♦ Beim Betreten unseres Hauses bitten wir Sie einen Mund-Nasenschutz anzulegen
und sich an einem kontaktlosen Desinfektionsmittelspender die Hände zu
desinfizieren.

Welchen Sinn hat diese Maßnahme?

⇒ Zur Reduzierung von Aerosolen durch ihre Atemluft bzw. durch niesen oder husten.

♦ Bitte füllen Sie beim check-in ein Formular aus, welches ihre Anschrift und eine
Telefonnummer enthält. Wir behandeln diese Unterlagen unter Einhaltung der
gesetzlichen Datenschutzbestimmungen und vernichten das Formular nach einer
Frist von 3 Wochen. Eine Speicherung dieser Daten findet nicht statt.Welchen Sinn hat diese Maßnahme?

⇒ Zur Nachverfolgung von eventuellen Infektionsketten sind wir zu dieser Maßnahme
behördlich verpflichtet.

♦ Zusammen mit ihrem Zimmerschlüssel und dieser Übersicht erhalten Sie auch ein
Bestellformular für Ihr Frühstück. Bitte kreuzen Sie die gewünschten Artikel an,
tragen Sie ihre Zimmernummer ein und geben Sie das Blatt anschließend an unserer
Rezeption ab.

Welchen Sinn hat diese Maßnahme?

⇒ Unsere bisherige Form der Buffetverpflegung ist aktuell nicht möglich, da behördlich
untersagt. Wir richten die von Ihnen ausgewählten Speisen auf Tellern an und
servieren diese dann über eine Etagere an ihrem Frühstückstisch.

♦ Wir bitten um Verständnis, dass der Personenaufzug aktuell nur von maximal 1
Person genutzt werden kann

Welchen Sinn hat diese Maßnahme?

⇒ Wahrung der behördlichen Abstandsregelungen (1,5m zwischen 2 Personen und 5 m²
pro Gast)

Der Aufenthalt in Ihrem Zimmer

♦ Wir haben alle Dekorationsgegenstände und Druckerzeugnisse aus unseren Zimmern
entfernt. Schreibutensilien, Prospektmaterial oder auch Bücher erhalten Sie auf
Anfrage an der Rezeption.

♦ Geschirr für die Teestation sowie ein Zahnputzglas (wurde in der Spülmaschine bei
mind. 60 C gereinigt) steht in ihrem Zimmer nach wie vor für Sie bereit.

♦ Im Badezimmer finden Sie frischgewaschene Handtücher, einzeln verpackte
Hygieneartikel sowie Seife und Duschbad in Spendern.

♦ Die TV-Fernbedienung ist wie alle Flächen und Böden in Ihrem Zimmer desinfiziert.♦ Wir reinigen alle unsere Gästezimmer, nach Abreise, mit Universalreiniger und mit
Desinfektionsmittel. Zusätzlich verwenden wir auch noch ein Dampfreinigungsgerät.

Welchen Sinn haben diese Maßnahmen?

⇒ Vermeidung von Übertragung des Virus durch Schmierinfektionen.

♦ Falls Sie länger als eine Nacht bei uns zu Gast sind reinigen wir ihr Zimmer nur auf
ihren ausdrücklichen Wunsch (bei Bedarf). Frische Handtücher und Hygieneartikel
(einzeln verpackt) erhalten Sie an der Rezeption.

Welchen Sinn hat diese Maßnahme?

⇒ Der Kontakt mit unserem Personal wird vermieden und somit eine Grundreinigung
(wie oben beschrieben) in die auch ihre persönlichen Gegenstände einbezogen
werden müssten.

Ihr Besuch im Frühstücksraum / im Speisesaal

♦ Bitte legen Sie auf dem Weg von ihrem Zimmer zum Frühstücksraum einen Mund-
Nasen-Schutz an und behalten Sie diesen so lange auf, bis Sie am Frühstückstisch
sitzen.

♦ Bitte warten Sie nach Betreten des Frühstücksraumes bis unsere Servicemitarbeiter
Sie zu ihrem Platz geleitet haben

♦ Das Frühstück wird in der Zeit von 06:30 bis 09:30 im Frühstücksraum des
Spenerhauses serviert. Es findet keine Buffetverpflegung statt.
Gemäß ihrer am Vortag ausgefüllten Bestellung setzen wir entsprechende Teller
(über Etageren) an ihrem Tisch ein.

♦ Kaffeespezialitäten und Tee können Sie morgens direkt bei unserem Servicepersonal
bestellen. Wir bringen ihnen auch diese Getränke an ihren Platz.

♦ Vor dem Verlassen des Frühstücksraumes bitten wir Sie, wie auch in den anderen
öffentlichen Bereichen des Spenerhauses (Flure / Personenaufzug / Foyers /
Toilettenanlagen),einen Mund-Nasen-Schutz anzulegen.

♦ Falls Sie im Rahmen einer Tagung bzw. Veranstaltung ein Mittagessen und / oder
Abendessen gebucht haben, bitten wir Sie, gemeinsam mit ihrer Gruppe im
Tagungsraum zu warten, bis ein Mitarbeiter unseres Hauses Sie zum Speisesaal im
Dominikanerkloster geleitet. Die entsprechenden Zeiten wurden im Vorfeld mit ihrer
Veranstaltungsleitung abgestimmt.

♦ Bitte legen Sie vor Verlassen des Tagungsraumes einen Mund-Nasen-Schutz an.

♦ Beim Betreten des Speisesaales bitten wir Sie sich an einem kontaktlosen
Desinfektionsmittelspender die Hände zu desinfizieren und unseren
Servicemitarbeiter zu den für Sie reservierten Tischen zu folgen.
Dort können Sie den Mund-Nasen-Schutz wieder ablegen.

♦ Wir bringen ihnen hygienisch verpacktes Besteck und Servietten und nehmen ihre
Bestellung entgegen.

♦ Wir bieten keine Buffetverpflegung an. Sie können als Vorspeise zwischen einem
bunten Salat oder einer Tagessuppe wählen. Neben einem Fisch/Fleischgericht
bieten wir im Hauptgang auch eine rein vegetarische Alternative an. Ein täglich
wechselndes Dessert rundet unseren Mittagstisch ab.
Alle diese Speisen werden ihnen am Platz serviert.
Die Abendverpflegung kann im Vorfeld entweder analog zur Mittagsverpflegung oder
in Form von „kalten Tellern“ (Wurst,Käse,Brot,Butter,Salat bzw. vegetarische
Alternative) gebucht werden

Welchen Sinn haben diese Maßnahmen?

⇒ Zur Reduzierung von Aerosolen durch ihre Atemluft bzw. durch niesen oder husten.
Aufgrund der Frequentierung öffentlicher Bereiche ist die Wahrscheinlichkeit höher,
dass die geltenden Abstandsregelungen schwieriger eingehalten werden können als
z.B in Gästezimmern oder Tagungsräumen

Ihr Aufenthalt in unseren Tagungs- / Veranstaltungsräumen

♦ Ihr Tagungsraum wurde im Vorfeld so vorbereitet, dass die Teilnehmer
untereinander einen Mindestabstand von 1,5m einhalten können.
Falls für Ihre Tagung ein Getränkeservice gebucht wurde haben wir entsprechendes
Geschirr und / oder ein Glas (alles bei mind. 60 C in der Spülmaschine gereinigt),
sowie einen Flaschenöffner eingedeckt.

Kaffee/Tee stellen wir ebenfalls am Platz über Thermoskannen, kalte Getränke über
Flaschen bereit.

♦ Falls für Ihre Tagung eine Verpflegung in Form einer Kaffeepause gebucht wurde,
erhalten Sie diese zu en im Vorfeld vereinbarten Pausenzeiten durch unsere
Servicemitarbeiter.Alle entsprechenden Speisen werden einzeln auf Tellern angerichtet und verpackt.

♦ Wir bitten Sie ihren Tagungsraum in regelmäßigen Abständen (Empfehlung: alle 2
Stunden) Stoß zu lüften.

♦ Bitte halten Sie die durch uns vorbereitete Bestuhlungsform weitestgehend bei und
beachten Sie den behördlich vorgegebenen Mindestabstand untereinander.

♦ Entsprechend den Empfehlungen des Robert Koch Institut und der hessischen
Landesregierung bitten Sie, Ihren Mund-Nasenschutz während der gesamten Dauer
Ihrer Tagung zu tragen.

Welchen Sinn haben diese Maßnahmen?

⇒ Vermeidung von Übertragung des Virus durch Schmierinfektionen und zur
Reduzierung von Aerosolen durch die Atemluft bzw. durch niesen oder husten.

Die Nutzung unserer Tiefgarage

♦ Falls Sie mit ihrem PKW anreisen ist eine Nutzung unserer Tiefgarage natürlich nach
wie vor -entgeltlich- möglich.

Unsere Rezeptionsmitarbeiter öffnen ihnen gerne das Garagentor.

♦ Anschließend verlassen Sie unsere Garage bitte über die Fußgängerrampe der
Ausfahrt. Bitte betätigen Sie hierzu den Öffnungsmechanismus des Rolltores
(rot/weiße Kette) und benutzen Sie anschließend wieder den Haupteingang des
Spenerhauses.

Welchen Sinn haben diese Maßnahmen?

⇒ Zur Nachverfolgung von möglichen Infektionsketten sind wir zu entsprechenden Maßnahme behördlich verpflichtet.

 

Herzlichen Dank für Ihr Verständnis.